DIY

Drucken mit Scratch-Foam

Schon vor längerer Zeit habe ich im Internet über das Arbeiten mit Scratch-Foam geschmökert und mir ein Päckchen zugelegt. 

Jetzt wurde es endlich mal Zeit einen Testlauf zu starten. 

Ihr braucht dazu: 

  • Scratch-Foam Boards
  • Bleistifte oder Kugelschreiber
  • Schere 
  • Kohlepapier, falls ihr eine Vorlage übertragen wollt
  • Farbe, ich habe schwarze Aqua Linoldruckfarbe von Marabu verwendet
  • normales Papier für Probedrucke
  • Zeitungspapier als Unterlage
  • Küchenrolle oder besser einen feuchten Fetzen, um die Patzerei auf Händen und im näheren Umkreis wegzuwischen 
  • Papier, Karten etc., die ihr mit euren Werken bedrucken möchtet

Materialien

Ich habe in der Mittagspause schon ein kleines Blumenbildchen gescribbelt und zugeschnitten. 

Druckvorlage

Das wurde kräftig mit der Farbrolle eingeschwärzt.

Druckvorlage eingefärbt.jpg

Die eingefärbte Druckvorlage vorsichtig auf ein sauberes Zeitungspapier legen. 

Das zu bedruckende Papier auf die Druckvorlage legen, sanft andrücken und drüberwischen um das Bild zu übertragen.

Vorsichtig abziehen.

Die Vorlage für weitere Drucke weiterverwenden oder abwaschen.

Das gedruckte Bild zum Trocknen aufhängen oder -legen.

Die schönsten Drucke kriegt man selbstverfreilich auf den Probepapieren hin und nicht dort wo man sie haben will, aber das ist die individuelle Note 🙂


So sehen meine Erstlinge aus: 

Fertige Drucke

Fertiger Druck CloseUp.jpg


Fazit: 
Es ist ein bisserl eine Patzerei, aber macht extrem viel Spaß und man bekommt ein ganz individuelles, persönliches Druckwerk als Belohnung. 

Und es ist eine herrlich schnelle und schmerzlose Alternative zu Linolschnitt. 

Ich habe auf jeden Fall schon wieder hundert Ideen im Kopf für nächste Druckprojekte. Wie schauts mit euch aus?  


 

4 Kommentare zu „Drucken mit Scratch-Foam

  1. Hallo Frau Vogo ! 🙂 bin gerade zum Thema „Drucken mit Scratch-Foam“ über Deinen blog gestolpert. Sag, was ist denn der deutsche Name für diese Platten bzw. diesen Druck-Stil ? Ist das Material mit Depron zu vergleichen ? wie glatt ist denn die Oberfläsche davon ? Es scheint fast alle Beiträge dazu sind nur aus USA … ausser Deinem 😉 Danke für einen Tip !
    der bieber

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Kai! Danke für Deine Nachricht, freut mich, dass Du bei mir vorbeigeschaut hast 🙂 Ich hatte mit Scratch Foam dasselbe Problem, ich habe nicht wirklich etwas Vergleichbares gefunden und deshalb auch in den USA bestellt. Die Kratzbilder, die es bei uns zu kaufen gibt, sind alle schon vorgefärbt und nicht vergleichbar. Depron ist mir nicht bekannt. Die Scratch Foam Platten sind sehr dünn (ca. 1 mm), wie ganz feines, glattes Styropor und am ehesten mit den Menüboxen von Restaurants für die Zustellung zu vergleichen (geschäumtes Polystyrol/EPS). Ich habe von einigen gelesen, dass sie solche Boxen zurecht schneiden und verwenden. Ich hoffe, ich konnte ein bisschen weiterhelfen 😉 Liebe Grüße und einen guten Start in die neue Woche!

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  2. Hey there, Danke für die Infos dazu. Das ist ja wirklich superdünn mit 1mm ! OK, ich habe auch von den food-to-go-boxen gelesen – das teste ich mal … und das Depron als große Plattenware (3 mm + 5 mm ) … ist jedenfalls alles günstiger als die sehr teuren Versende-Materialien aus USA denke ich ! Danke nochmals und schöne eine Weihnachtszeit !
    der bieber

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    1. Hi 🙂 Gerne doch. Viel Spaß beim Testen. Ich würde mich über einen Bericht, wie es mit Depron & Co funktioniert hat, sehr freuen 😀 Liebe Grüße & auch eine schöne, kreative und hoffentlich stressfreie Weihnachtszeit!

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